Aufzucht und Abgabe von Welpen aus dem Buchenbogen

 

 

Sie möchten Familienzuwachs auf 4 Beinen ?

Eine Elo® Welpe soll es sein ?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bitte informieren sie sich vor dem Hundekauf gut über die Grundbedürfnisse eines Hundes.

 

Hunde sind Rudeltiere.

Der Welpe wird es nach seinem Einzug genießen, Zeit in ihrer Nähe zu verbringen, auch nachts. Die Bindung zueinander wird durch gemeinsam verbrachte Zeit gefestigt.

Auch nach einer Eingewöhnungszeit wird der junge Hund froh sein, seine Menschen auf ihren alltäglichen Runden begleiten zu dürfen. Entsprechende Ruhezeiten sind natürlich zu bedenken. Junge Hunde ruhen gerne bis zu 21 Stunden, wenn man sie denn lässt, am liebsten in der Nähe ihrer vertrauten Menschen.

 

Wenn wir unsere Welpen im Alter von ungefähr 9-10 Wochen in liebevolle Hände abgeben, dann haben sie bereits einiges kennengelernt: Alte und junge Menschen, die alltäglichen Haushaltsgeräusche, den Garten, unsere Katzen, Straßenlärm, kurze Autofahrten, Geschirr, Halsband, Leine, ihre Welpentoilette, Begegnungen mit anderen, sozial verträglichen Artgenossen, Rohfutter und Trockenfutter, usw.. Dies alles bildet einen soliden Grundstock, auf dem die zukünftigen Hundehalter aufbauen können.

 

Wir geben dem Welpen dazu noch mit:

 

- seinen EU-Heimtierausweis

- Kaufvertrag 

- seine Elo® Ahnentafel

- Kopien der Ahnentafeln der Elterntiere

- das Wurfabnahmeprotokoll

- bekanntes Futter für die ersten Tage + Futterplan

- Halsband, Leine und Welpengeschirr

- vertraute Gerüche ( Spielzeug, Decke´+ benutzte Strohpellets aus dem Welpenklo )

- einen Kotprobensammelbehälter 

- das Elo® Buch

 

 

Bei der Abgabe sind die Welpen geimpft, gechippt, entwurmt, tierärztlich und von einem Elo® Zuchtwart untersucht. Die Untersuchungsergebnisse teilen wir euch selbstverständlich mit.

Den Kaufvertrag bekommt ihr vor der Welpenabholung zum ruhigen Durchlesen zugeschickt.

Falls ihr bei eurem Hund im Alter von gut einem Jahr die Hüfte röntgen lassen wollt, unterstützen wir dieses, indem wir für euch die dafür nötigen, kostenpflichtigen Röntgenlaufblätter von unserem EZFG Verein bestellen und euch zuschicken.

Wir möchten damit einen kleinen Beitrag zur Forschung rund um die Hüftgesundheit des Elo® leisten.

 

Welpenpreis

Wir halten uns bei der Preisgebung an den Kaufpreis für Elo® Welpen, der auch von den Elo® Begründern

Marita & Heinz Szobries  in der Elo® Zuchtstätte "Von der kleinen Oase" veranschlagt wird. 

 Aktuell - Stand Februar 2019 - liegt dieser bei 1400 € pro Welpe.

Das Welpen-Wohnzimmer

 

Die Aufzucht im Buchenbogen

Die ersten zwei bis drei Lebenswochen


Die Wurfhöhle steht in unserem Wohnzimmer, damit sowohl die Mutterhündin als auch ich jederzeit einen Blick hineinwerfen können. In den ersten zwei Wochen schlafen die Welpen, robben an die Milchbar, trinken und träumen. Wir versuchen sie so wenig wie möglich dabei zu stören (bis auf das tägliche Wiegen und Saubermachen der Höhle).

 

Das heißt, das Wohnzimmer ist jetzt das Reich der Mutterhündin; Eintritt ist nur für die Familie.

Mit circa drei Wochen steht für die Welpen langsam die Erkundung der Höhlenaußenwelt auf dem Plan.

Die Augen und Ohren der Welpen öffnen sich mit ca. 10 - 12 Tagen. Die Wurfhöhle wird um einen kleinen Auslauf erweitert, da die Kleinen immer aktiver werden.

 

 

                                           

  4.- 7. Lebenswoche :

 

Besucher willkommen

Jetzt lernen die Welpen schnell und prägen sich Gelerntes ein.

Auch ihr Geschmack bildet sich aus. Die Zufütterung beginnt.

Erstes Rinderhack gibt es für die Welpen aus der Hand.

Fleisch (Hühnchenfleisch) wird gegen Ende der 4.Woche als Fleischbrei gegeben.

Eine Schüssel mit frischem Wasser steht immer im Welpenauslauf bereit..

 

Wir fangen bewusst nicht mit industriellem Fertigfutter an, um den Überblick darüber zu behalten, wie die einzelnen Lebensmittel vertragen werden. Stichwort: Orale Toleranz.

Mina und Coco säugten ihre Welpen bis zur 8. Woche.

Mina mischte sich außerdem von Zeit zu Zeit in meine Fütterungen ein, indem sie ihre gerade aufgenommenen Fleischmahlzeiten den Kleinen vorwürgte (vorzugsweise grünen Pansen). Diese stürzten sich dann wie wild drauf.

Mina wusste, was sie tat und die Verdauung der Welpen zeigte uns, dass alles passte.

Die Welpen lernen ab Ende der  7.Woche bei der Abendmahlzeit kaltgepresstes Trockenfutter ohne Konservierungsstoffe und synth. Lockstoffe kennen.

 

Wir verfüttern an die Welpen das Futter, das auch von den Mutterhündinnen gut vertragen wird. Für extra Welpenfutter besteht keinen Notwendigkeit, da die Welpen bei der Mutterhündin ihre Milch bekommen.

Bis zur 10. Woche säugen unsere Zuchthündinnen Mina und Coco ihre Kleinen.

 

 

Hier reißen die Welpen mit ihrer Mutter Coco zusammen an einem großen Stück Fleisch (Hirschhals).

 

Für die Zahlenfreaks unter uns:

Unsere sieben A-Wurf Welpen haben in den ersten 2 Wochen insgesamt 6.774 g zugenommen.

 

Wieviel musste wohl Mina fressen, um diese Energieleistung zu vollbringen ?

Bücherwissen: Die Welpen sollten in den ersten 10 Lebenstagen ihr Geburtsgewicht verdoppelt haben.

Die Verdoppelung ihres Gewichts haben alle unsere Welpen am 8. Tag geschafft.

Für 1 g Zunahme bei den Welpen musste Mina 2 g fressen.

Das heißt: Nur für das Wachstum ihrer Welpen in den ersten zwei Wochen musste sie rund 13,5 kg zusätzlich zu ihrer Futterportion fressen.

 

 Gemeinsames Fressen aus dem Futterring

Bei unseren Kleinen geht es sehr ruhig bei der Futteraufnahme zu.

 

   7. - 12. Lebenswoche und danach

Das gehört mit zur Erziehung:  Mina verlangt vom Welpen Beena Respekt ihrer Individualdistanz.... Beena versteht die deutliche Sprache und schleicht sich - mit leicht abgesenktem Kopf - davon.

Auf dem Programm stehen jetzt Kontakte aller Art....nicht übertrieben viele, aber immer mal wieder einige. Mit großen und kleinen Menschen, sowie mit sozial verträglichen Artgenossen, hier Alec mit "Onkel"  Dexter , Minas Wurfbruder Athos von der Rosenau.

 

 Unterwegs

Direkt vor unserer Haustür können wir täglich viele freundliche Hunde unterschiedlicher Rassen treffen. Hier begrüßen Ally und die kleine Alice den sehr freundlichen Connor.

So lernen die Kleinen ganz nebenbei von unseren großen Damen, wie entspannte Kontaktaufnahmen ablaufen.

 

Immer noch unterwegs

Nee Ally, das sind Schleppleinen und keine Ziehleinen.

Auf Zug nach vorne erfolgt von Annamirl Widerstand in die entgegengesetzte Richtung.

Deswegen lassen wir die Leinen los und gehen voran, der Folgetrieb funktioniert in der Gruppe meist ganz gut. Trotzdem muss man natürlich aufpassen... nicht nur wegen vorbeifahrender Autos, Radfahrer etc., sondern auch weil die Welpen alles Mögliche untersuchen.

Sie werden immer schneller, auch im Aufschlabbern von unverträglichen Dingen; das kann bei der noch nicht voll ausgereiften Verdauung der Welpen schnell zu Durchfällen führen.

 

 

 

Wir prägen die Welpen, indem wir angenehme Verknüpfungen herstellen.

Zum Beispiel gibt es einen bestimmten Pfiff beim Füttern.

Beim  gemeinsamen Fressen aus dem Futterring bekommen sie die Halsbänder umgelegt.  

Beim Spielen im Garten klappert und raschelt es über ihren Köpfen.

Rasenmäher in der Nachbarschaft, Feuerwehrsirenen, Hubschrauber.... den üblichen Alltagslärm lernen sie kennen.

Im Haus wird täglich gestaubsaugt, vor allem am und im Welpengehege ...das stört sie mittlerweile auch nicht mehr. Der Auslauf wird täglich neu gestaltet.

Sie hören immer mal wieder Musik verschiedener Richtungen und schlafen dabei ein.

Mehrere Besuche der neuen Welpenfamilien runden die Sozialisierung ab.

Gerne veranstalten wir - ab der 7.Woche - mit den zukünftigen Welpenfamilien eine kleine Ausfahrt, mit ihrem Welpen auf dem Schoß zu einer nahe gelegenen Wiese.

 

 

Da Alec auf einen Bauernhof mit vielen Tieren, u.a. auch Laufenten, zieht, darf er sich das Federvieh in der Nachbarschaft ansehen. Dabei war er ruhig und interessiert.

 

                                                               Ally mit Aleeke

Die zwei mögen sich sehr. Aleeke, jetzt Luna, treffen wir öfter in der Woche und es ist immer wieder schön zu sehen, wie vertraut der Umgang miteinander ist.. Zum Glück ist sie nur eine Straße weiter gezogen :-))